Ein spannender Moment für jeden Webseitenbesitzer oder Unternehmer: Das Content-Management-System WordPress ist installiert, die leere Leinwand wartet darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Doch bevor Sie mit Ihrem Blog, Ihrer Landingpage, usw. loslegen, ist es wichtig, das richtige Theme für Ihre Webseite auszuwählen. Lassen Sie uns eintauchen und sicherstellen, dass Ihr WordPress-Abenteuer ein Erfolg wird.

Was ist ein WordPress-Theme und wofür braucht man es?

Ein WordPress-Theme ist eine Layout-Vorlage oder ein Design-Template, das verwendet wird, um das Aussehen und die Funktionalität einer WordPress-Webseite zu gestalten. Das Template bildet das Grundgerüst für das Erscheinungsbild einer Webseite und beeinflusst, wie Inhalte präsentiert werden.

Ein wesentlicher Zweck eines WordPress-Themes besteht darin, den Webseiten-Ersteller bei der Umsetzung des gewünschten Designs zu unterstützen. Durch die Auswahl eines passenden Themes kann man versuchen, sich dem geplanten Design bereits anzunähern, ohne von Grund auf neu gestalten zu müssen. Das spart Zeit und Ressourcen.

Darüber hinaus bieten viele WordPress-Themes vorgefertigte Module oder Funktionen, die es Benutzern ermöglichen, spezifische Elemente einfach hinzuzufügen oder anzupassen.

 

WordPress-Themes sind das Fundament jeder erfolgreichen Webseite. Als Frontend-Spezialisten wissen wir, dass die richtige Wahl eines Themes den Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer herausragenden Webseite ausmachen kann.

Alexander Uhrig, Teamleiter unseres WordPress-Teams in Mannheim

Wie wähle ich das richtige Theme für mich?

Bei der Wahl eines WordPress-Themes ist es wichtig, dass dieses verschiedene Dinge von sich aus bereits erfüllt. Damit Sie die Qualität eines Themes für Ihr Projekt besser beurteilen können, haben wir ein paar der wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  1. Erfüllung der Anforderungen: Wählen Sie ein Theme, das bereits viele Ihrer Anforderungen erfüllt, um Anpassungen zu minimieren.
  2. Wichtige Funktionen: Achten Sie auf Funktionen wie Barrierefreiheit und SEO, um eine optimale Webseite zu gewährleisten.
  3. Responsives Design: Stellen Sie sicher, dass das Theme auf verschiedenen Geräten gut aussieht und eine gute Benutzererfahrung bietet.
  4. Aktualisierungen und Support: Überprüfen Sie, ob das Theme regelmäßig aktualisiert wird und ob guter Support verfügbar ist.
  5. Bewertungen und Rezensionen: Lesen Sie die Meinungen anderer Benutzer, um die Leistung und Benutzerfreundlichkeit des Themes besser einschätzen zu können.
  6. Lizenzierung und Kosten: Berücksichtigen Sie die Lizenzbedingungen und Kosten des Themes, um sicherzustellen, dass es Ihren Anforderungen entspricht und in Ihr Budget passt.

Eine gründliche Recherche und Abwägung dieser Punkte hilft Ihnen, das optimale WordPress-Theme für Ihre Webseite zu finden.

Kostenlose vs. kostenpflichtige WordPress-Themes

Grundsätzlich müssen kostenpflichtige Premium-Themes nicht zwingend mehr Vorteile haben, als kostenlose Themes. Es ist wichtig, die Themes mit den im vorherigen Abschnitt beschriebenen Punkten zu vergleichen. Denn letztendlich hängt die Wahl zwischen kostenfreien und kostenpflichtigen Premium-Themes von Ihren individuellen Anforderungen und Ihrem Budget ab. Es gibt hochwertige Themes in beiden Kategorien, daher ist es ratsam, gründlich zu recherchieren und verschiedene Optionen zu vergleichen, bevor Sie sich entscheiden.

Unsere WordPress-Theme-Empfehlung

Ein gutes WordPress-Theme muss her? Wir empfehlen die Themes „Enfold“ und „GeneratePress“, da sie beide grundsätzlich einfach handhabbar sind. Allerdings haben sie natürlich Ihre ganz individuellen Stärken und Schwächen. In der folgenden Auflistung erhalten Sie einen kurzen Überblick über verschiedene wichtige Eckdaten:

Enfold GeneratePress
Flexibilität Drag-and-Drop-Builder, benutzerfreundlich, verschiedene vorgefertigte Layouts Kein visueller Builder, weniger benutzerfreundlich
Performance Kann höhere Ladezeiten verursachen,
besonders bei vielen Plugins und Funktionen
Schnelle Ladezeiten
Support Support-Forum Forum für alle und kostenpflichtiger Premium-Support
Updates Regelmäßig Regelmäßig
Preis Kauf einer Lizenz notwendig Kostenlose und kostenpflichtige Version (mehr Funktionen)

Wie kann man das Theme über Plugins erweitern?

Die Erweiterung eines WordPress-Themes über Plugins (z. B. WooCommerce, Elementor) bietet eine effektive Möglichkeit, zusätzliche Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten hinzuzufügen, ohne das Hauptthema zu verändern. Wir erklären Ihnen einige Steps, wie man ein Theme erweitern kann. Und das unter Berücksichtigung des Einsatzes von Parent- und Child-Themes:

Unterschied zwischen Parent-Theme und Child-Theme

Ein Parent-Theme ist das Haupttheme, das als Basis für das Design und die Funktionalität einer WordPress-Webseite dient. Ein Child-Theme hingegen wird erstellt, um das Parent-Theme zu erweitern oder anzupassen. Allerdings ohne dabei die ursprünglichen Dateien des Parent-Themes zu verändern. Dies ermöglicht es, Updates am Parent-Theme durchzuführen, ohne dass individuelle Anpassungen verloren gehen.

Erstellung eines Child-Themes

Um ein Child-Theme zu erstellen, muss man eine neue Ordnerstruktur innerhalb des WordPress-Themes-Verzeichnisses erstellen. Dabei wird ein neuer Ordner für das Child-Theme mit einer style.css-Datei und einer functions.php-Datei angelegt. In der style.css-Datei werden Informationen wie der Name des Child-Themes und der Verweis auf das Parent-Theme angegeben.

Erweiterung durch Plugins im Child-Theme

Plugins können verwendet werden, um das Child-Theme mit zusätzlichen Funktionen zu erweitern. Diese Plugins können speziell für das gewünschte Feature entwickelt werden oder bereits vorhandene Plugins aus dem WordPress-Plugin-Verzeichnis sein. Zum Beispiel könnten Plugins für SEO-Optimierung, Kontaktformulare, Social-Media-Integration oder benutzerdefinierte Seitenvorlagen installiert und aktiviert werden.

Integration von Erweiterungen in das Child-Theme

Die Integration von Plugins in ein Child-Theme kann über verschiedene Methoden erfolgen. Oftmals werden Plugins über den WordPress-Plugin-Manager installiert und aktiviert. Anschließend können sie über das WordPress-Dashboard konfiguriert und an das Design des Child-Themes angepasst werden. Einige Plugins bieten auch spezielle Shortcodes oder Widget-Bereiche, die direkt in die Seitenvorlagen des Child-Themes eingebunden werden können.

Fazit

WordPress-Themes spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer Webseite oder eines Blogs, da sie das visuelle Erscheinungsbild sowie die Funktionalität bestimmen.

Egal, ob Sie einen Blog betreiben, einen Onlineshop oder eine Firmenwebseite aufsetzen möchten: Sie müssen sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, was ein gutes WordPress-Theme nach Ihren Anforderungen ausmacht. Sie haben am Anfang alle Möglichkeiten und können Vorteile und Nachteile aller (Premium-) Themes in Ruhe abwägen.

Grundsätzlich ist es aber nie falsch, sich professionelle Unterstützung bei Agenturen oder Entwicklern zu suchen. Entwickler wissen worauf es zu achten gilt und denken eventuell sogar an Dinge, die Sie aufgrund des Erfahrungslevels schlicht nicht wissen können.

Beitrag von Linda Vor der Wösten