Was ist Inbound-Marketing?

Bei Inbound-Marketing geht es darum, weg von den üblichen Marketing-Methoden zu kommen, deren Ziel es ist, die Aufmerksamkeit des Kunden zu erkämpfen. Diese Marketing-Strategie zielt darauf ab, dass der Kunde Sie findet. Das bringt am Anfang einen Mehraufwand mit sich, spart aber langfristig Kosten und ist sehr effektiv.

Wie funktioniert Inbound-Marketing?

  1. Anziehen

    Das ist der erste Schritt beim Inbound-Marketing: Vom potenziellen Kunden gefunden werden. Dabei ist wichtig, nicht zu versuchen, ein breit gefächertes Publikum zu erreichen, sondern gezielt eine Personengruppe anzusprechen. Dies gelingt, wenn Sie hochwertige Inhalte, wie White Paper oder E-Books, zum kostenlosen Download anbieten. Damit Ihr Wunschpublikum aufmerksam auf Sie wird, ist es wichtig, dass Ihre Beiträge auch gefunden werden. Suchmaschinenoptimierte Seiten werden besser gefunden, aber auch Influencer oder Social Media können hierbei hilfreich sein.

    Lesen Sie hier mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung.

  2. Konvertieren

    Sobald du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe hast, ist der nächste Schritt sie zu Leads zu konvertieren. Der Clou dabei ist, sich, bevor der Besucher die Seite wieder verlässt, die Erlaubnis zu holen, den Besucher kontaktieren zu dürfen. Dafür bieten sich Calls-to-Action an, die dafür sorgen, dass der Interessent gegen seine Kontaktdaten (mindestens seine E-Mail-Adresse) Zugang zu dem beworbenen Content bekommt. Weitere Möglichkeiten sind Landing-Pages oder Formulare. Allgemein haben all diese Methoden dasselbe Ziel: die Kontaktdaten der Interessenten zu bekommen und ihn zum Lead zu konvertieren.

    Achtung: Achten Sie bei der Abfrage der Kontaktdaten Ihrer Interessenten darauf, dass Sie dies DSGVO-Gerecht tun!

  3. Abschließen

    Der nächste Schritt ist es, den neu-gewonnen Lead zum Kunden zu machen. Hierfür bietet sich E-Mail-Marketing an, denn das bringt den Vorteil mit sich, dass es sich Automatisieren lässt und Sie weniger aktiv nachhelfen müssen. Um die Kundenbeziehungen zu pflegen, ist ein sogenanntes CRM-System (Customer-Relationship-Management) eigentlich unverzichtbar: Es bietet Ihnen eine Übersicht über Ihre Leads und unterstützt Sie dabei den Überblick zu halten.

  4. Begeistern

    Um Ihre Kunden langfristig zu behalten, müssen Sie ihn mit Ihrer Arbeit begeistern. Um das zu erreichen, können Sie Gebrauch von Umfragen machen und sich Feedback von Ihrem Kunden holen. Mit diesem Feedback ist es Ihnen möglich, die Customer Journey für zukünftige Kunden zu perfektionieren. Ein weiterer Vorteil von zufriedenen Kunden ist, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Ihre Kunden Sie weiterempfehlen. So gewinnen Sie also neben neuen Kunden auch Promoter auf einen Streich.

    Fazit

    Alles in allem kann man sagen, dass Inbound-Marketing die angenehmere Marketing-Strategie ist – sowohl für Sie, als auch für Ihre Kunden. Sie haben weniger Aufwand und Ihre Kunden werden nicht belästigt, sondern finden bei Ihnen die Lösung, nach der Sie wirklich suchen. Interessenten entscheiden sich aktiv und freiwillig dafür, Ihnen Ihre Kontaktdaten zu überlassen und von Ihnen kontaktiert zu werden.

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Beitrag von Marieke Weisser