Was versteht man unter einer Bounce Rate? Das bezeichnet die Anzahl an Webseiten-Besuchern, die Ihre Webseite nach kürzester Zeit wieder verlassen. Im Deutschen würde man von der Absprungrate Ihrer Webseite sprechen. Sie sollten primär die Bounce Rate Ihrer Startseite betrachten, jedoch auch von all Ihren relevanten Unterseiten. Diese Zahl gibt Aufschluss darüber, wie erfolgreich Ihre Content-Strategie ist und sollte möglichst klein sein.

Wie bestimmen Sie die Bounce Rate?

Ein Besucher kommt auf Ihre Seite, merkt aber schnell, dass er nicht findet, was er sucht und verlässt die Seite. In diesem Falle ist die Einstiegsseite auch die Ausstiegsseite. „Bounce“ bezeichnet die Session eines Besuchers.
Die Berechnung ist simpel: Zählen Sie alle Sessions, bei denen ein Besucher die Seite ohne weitere Aktionen besucht hat und teilen Sie dies durch die Zahl aller Besucher. Hier ein einfaches Beispiel zur Veranschaulichung: 100 Leute besuchen Ihre Webseite und 25 davon verlassen Sie gleich wieder, also beträgt Ihre Bounce Rate 25%.

Nebenfaktoren

In manchen Fällen hält sich ein Besucher zwar nur auf Ihrer Startseite auf, klickt aber etwas an, legt ein Produkt in den Warenkorb oder teilt die Seite in den sozialen Netzwerken. Obwohl diese Aktionen nicht direkt zu etwas führen, werden Sie erfasst und minimieren die Absprungrate.

Hier unterteilt man also in drei Nebenfaktoren: Wenn der Nutzer auf eine Schaltfläche klickt, spricht man von einem Event-Hit. Legt der Besucher einen Artikel in den Warenkorb oder kauft ihn heißt das E-Commerce-Transaction-Hit. Ein Social-Plugin-Hit beschreibt das Teilen einer Seite über Social Media.

Exit Rate vs. Bounce Rate?

Bei der Exit Rate suchen Sie im Gegensatz zur Bounce Rate nicht nach einer Zahl von Menschen, die keine Aktionen ausführt, sondern nach einer Unterseite, auf der Sie viele Besucher verlieren.

6 Tipps zur Verminderung Ihrer Bounce Rate

  1. 1. Inhalte optimieren

    Je interessanter und ansprechender Ihr Content für Ihre Zielgruppe ist, desto länger bleiben die Besucher auf Ihrer Webseite. Außerdem können bessere Inhalte ihr Branding stärken, das Vertrauen stärken und somit die Verkäufe steigern.

  2. 2. Inhaltsstruktur verbessern

    Wenn der Inhalt stimmt, aber er schlecht strukturiert ist, kann das ebenfalls ein Grund dafür sein, wieso Sie immer wieder Besucher verlieren. Strukturieren Sie Inhalte mithilfe von Headlines, Bildern, Videos und hin und wieder einem Call-to-Action.

  3. 3. Pop-ups vermeiden

    Pop-ups, die nicht zu den gesuchten Inhalten, des Besuchers passen wirken oft aufdringlich und störend. In diesem Fall ist es besser, es ganz wegzulassen. Eine Alternative zu einem lästigen Pop-up kann zum Beispiel ein gut platzierter Banner sein.

  4. 4. Suchmaschinenoptimierung

    Es kann helfen Ihre SEO etwas aufzufrischen. Setzen Sie dafür Keywords auf Ihrer Seite ein, aber achten Sie darauf, nur relevante Wörter zu wählen, die dem Benutzer den tatsächlichen Inhalt Ihrer Seite verraten. Sie können hier den Google Keyword Planner zur Hilfe nutzen.

    Lesen Sie hier mehr über die Verwendung von Keywords.

  5. 5. Meta-Beschreibung berücksichtigen

    Diese Beschreibung erscheint bei den Suchergebnissen von Suchmaschinen, direkt unter dem Titel der Webseite. Diese Beschreibung soll dem Suchenden Auskunft darüber geben, was ihn auf der Seite erwartet. Hierbei gilt also: Nur schreiben, was auch wirklich auf Ihrer Seite zu finden ist, sonst sind Sie die enttäuschten Besucher schnell wieder los.

  6. 6. Videos einbinden

    Videos können nicht nur Ihre Bounce Rate senken, sondern auch Ihre Conversion Rate um bis zu 80% steigern. Beachten Sie nur, dass die Videos nicht nur eine gute Qualität haben und ansprechend umgesetzt sind, sondern auch zum Inhalt passen sollten.

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Beitrag von Marieke Weisser